Warum eigentlich bloggen?

Eine typische Frage von Nicht-Bloggern, wenn ich erzähle, dass ich ein eigenes Blog habe, ist: „Und warum machst Du das?“ Das könnte man jetzt mit einem ebenso eleganten wie arroganten „die haben doch keine Ahnung“ abtun. Aber die Frage ist ja nicht doof: Warum bloggt man eigentlich?

Fakt ist: Die Möglichkeit dazu steht nahezu jedem offen. Und viele nutzen diese Möglichkeit auf unterschiedlichste Weise. Die Frage nach dem „warum?“muss natürlich jeder für sich selbst beantworten. In meinem Fall war es ganz zu Anfang (mit diesem Blog hier) erstmal der Spaß: Ich schreibe gern, ich beschäftige mich gern mit Computern, ich bin gerne ein Klugscheißer. Da ist bloggen irgendwie perfekt.

Mein zweites Blog, mittlerweile eingestellt, hatte seinen Ursprung im beruflichen: Als freier Journalist habe ich im lokalen das ein oder andere online veröffentlicht, was die Zeitungen, für die ich gearbeitet habe, so (vor allem in dieser epischen Breite) nicht veröffentlicht hätten. Dazu kam noch viel Privates, hier ein bisschen Medienkritik, da ein paar CD-Rezensionen – alles in allem viel zu wirr. Im Nachhinein muss ich sagen: Ich als Leser hätte wahrscheinlich auch kaum sagen können, was mich auf meinem Blog erwartet (und damit auch: warum ich es hätte lesen sollen). Rückblickendes Fazit: Bei meinem zweiten Blog war die Frage nach dem „warum?“ definitiv nicht schlüssig beantwortet – deshalb ist’s sicherlich mittlerweile auch eingestampft.

Mittlerweile zähle ich Blog Nr. 3, ein Fotoblog. Hier sind meine Motive recht klar: Ich Fotografiere gerne, und ich mag meine Bilder, zeige sie gerne und ja: ich freue mich auch über Kritik, positiv wie konstruktiv. Ob ich regelmäßige Leser hab weiß ich nicht, allerdings ist mir das auch irgendwie egal: Das Bloggen an sich macht mir bei meinem Fotoblog einfach sehr viel Spaß – und das sollte aus meiner Sicht grundsätzlich die Hauptmotivation sein.

Fazit: Warum jemand bloggt, muss jeder für sich selbst wissen – einen guten Grund für das eigene Blog zu haben ist allerdings immer gut.

Wiedergeburt

Was, ein Jahr ist es jetzt schon her, dass ich hier das letzte Mal einen Artikel geschrieben habe? Ehrlich gesagt kam es mir sogar noch länger vor… Seinerzeit habe ich von hier aus meine ersten vorsichtigen Schritte in die Blogger-Welt unternommen. In der Zwischenzeit habe ich ein zweites Blog unter eigener Domain aufgebaut, nach Jobwechsel wieder eingestellt und mir vor wenigen Wochen ein neues Fotoblog eingerichtet, dass ich jetzt mehr oder weniger aktuell halte (je nachdem, wie viel Zeit mir bleibt). Ganz ehrlich: Wenn ich’s nicht für bestimmte WordPress-Plugins bräuchte, hätte ich dieses Blog wahrscheinlich schon längst begraben.

Ich weiß gar nicht mehr, warum, aber neulich ist mir die Seite hier wieder eingefallen. Vielleicht sollte ich hier mal ordentlich aufräumen – schließlich bin ich kein blutiger Blog-Anfänger mehr – und es neu starten. Mal sehen, ob mir diese Idee in einigen Tagen auch noch gefällt…

Das erste, was ich jedenfalls gemacht habe, war, das Theme zu wechseln. Jetzt läuft hier das sehr rudimentäre „Sandbox“-Theme.

Alles neu

Die im letzten Post dargestellten Ziele schienen ja ziemlich hoch gesteckt, aber Nummer eins ist schonmal erreicht. Mein Blog unter eigener Domain hat eine neue Optik. Wie ich die hinbekommen hab, habe ich dort in einem Post ausführlich dargestellt. Wahrscheinlich wäre es einfacher gewesen, WordPress zu entsorgen und die Website mit Joomla oder ModX zu realisieren. Wollte ich aber nicht. Geht nämlich auch so. Nur komplizierter.

Bleiben die beiden anderen Ziele: regelmäßiger posten und mehr Leser anlocken. Gerade um letzteres überhaupt überprüfen zu können braucht es natürlich ein Statistik-Tool. Bislang war Slimstat meine Wahl, seit dem Theme-Wechsel jedoch funktioniert auch WP-Stats wieder prächtig. Und nach kurzer Lektüre der readme.txt weiß ich auch, warum es zwischendurch mit dem Zählen nicht geklappt hat: Dem alten Theme fehlte der wp_footer-Hook im footer.

Für eine Übersicht, wie viele Leser ich in etwa habe und welche Posts beliebt sind, reicht WP-Stats vollkommen. Sollte ich einmal höhere Ansprüche haben, habe ich auch schon das ein oder andere Open-Source-Tool im Blick…

Kein „more“-Tag

Ich versteh es nicht: Fleißig arbeite ich am neuen Layout meines Blogs. Wichtigste Änderung soll sein, dass auf der Startseite nicht blogtypisch alle Artikel in umgekehrter chronologischer Reihenfolge gezeigt werden. Vielmehr will ich drei Bereiche haben: ganz oben soll ein Artikel erscheinen, den ich für den wichtigsten halte. Darunter stehen zwei, die ich featuren will. Darauf folgen drei News-Items, von denen nur die Überschrift angezeigt wird.

Um das so zu strukturieren bilde ich zunächst neue Kategorien: Der Top-Text kommt in die Kategorie „lead“, die zwei darunter in die Kategorie „feature“, die Headlines erhalten die Kategorie „news“. Alle drei definiere ich als Kinder der Kategorie „LAYOUT“ (der Übersichtlichkeit wegen, so sind die Layout-spezifischen Kategorien alle gesammelt).

Soweit alles kein Problem, jetzt geht’s ans coden. Hier hab ich jemanden gefunden, der es ähnlich gemacht hat, und der netterweise seinen Code veröffentlicht. All das hab ich brav abgetippt, das Ergebnis ist das, was ich mir wünsche. Bis auf eine Kleinigkeit: Meine Artikel werden vollständig angezeigt, nicht nur bis zum „more“-Tag. Auch das hier hat mir nicht wirklich weiter geholfen. Egal wo ich

<?php global $more; $more = 0; ?>

einfüge: es erscheint immer die vollständige Version. Nachdem ich mittlerweile gut zwei Stunden allein an meiner Startseite code, leg ich das Projekt jetzt erstmal bis zum Nachmittag auf Eis.

Das Verrückte: Ich hab’s schonmal probiert (mit nem XAMPPlite-Server auf dem USB-Stick), da hat alles wunderbar funktioniert. Jetzt: gleicher Stick, neue WordPress-Installation, kein „more“-Tag.

Sollte jemand eine Ahnung haben, was ich hier falsch mache, freue ich mich über einen Kommentar.

Nachtrag 10:09 Uhr: Jetzt weiß ich wenigstens, warum es neulich funktioniert hat: Ich hatte die index.php bearbeitet, diesmal fanden meine Code-Modifikationen in der home.php statt.

Nachtrag 10.9.2008: Es funktioniert jetzt doch – nach einigem copy & paste mit der Zeile von oben scheine ich die richtige Stelle gefunden zu haben.

Wo bin ich, wo will ich hin?

Soviel zum Thema „gute Vorsätze“: Kaum schreib ich hier, dass ich wieder häufiger posten will, mach ich erstmal eine Woche Blog-Pause. Meine Ausrede: Ich war in Urlaub und hatte da keinen Internet-Zugang (stimmt wirklich – und selbst wenn ich online gekommen wäre: ich hatte besseres zu tun…). Nun bin ich, gut erholt und voller Energie, wieder daheim und widme mich wieder meinen Internet-Aktivitäten. Anlass, mal inne zu halten und zu schauen, wo ich eigentlich mit meinen Online-Auftritten stehe und wo ich hin will.

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Lebenszeichen

Lange, lange, lange hat’s gedauert, aber jetzt schreibe ich hier mal wieder etwas. Am Anfang war dieses Blog ein Experiment: Mal sehen, wie die Software so funktioniert, wie das mit dem Bloggen an sich funktioniert, etc. Mittlerweile arbeite ich mehr an meinem Blog unter eigener Domain (darauf hab ich schon oft genug verlinkt…). Aber (Achtung, jetzt kommen Vorsätze!): Ich werde auch hier wieder mehr schreiben.

Probleme, Anfängerfehler und die ersten Schritte im eigenen Blog sollten ursprünglich meine Themen sein. Ok, das hatte sich schnell erledigt. Die Konzentration auf mein anderes Blog allerdings sollte sich nicht als zu positiv herausstellen: Zu breit gefächert waren die Themen, zu unaufgeräumt schien alles. Wer sich für Thema A interessierte, bekam sofort auch die Themen B und C präsentiert, die mal gar nicht zueinander passen. Also doch: ein klassischer Anfängerfehler.

Deshalb die Erkenntnis des Tages: Konzentriere Dich mit Deinem Blog auf ein Thema. Blogs sind keine Zeitungen, die über alles berichten. Ich werde zwar auch in Zukunft über Musik, Lokalgeschehen, Privates und Computerkram berichten, aber alles klarer trennen. Sobald ich das geschafft habe, verlinke ich auch nochmal auf meine andere Seite.

Flatline und Upgrade

Ich bin überrascht und erschrocken zugleich: Seit einigen Tagen tut sich nichts mehr auf meinen Blogs. Den Statistiken zufolge hat sich schon seit fast einer Woche kein Besucher mehr auf meine Seiten verirrt. (Statt dessen bekomme ich neben den Stats eine Fehlermeldung.) Die Statistiken meines Providers – ja, mein Zweitblog läuft unter eigenem Webspace – können das leider weder bestätigen noch widerlegen, da sie einfach nicht genau genug sind.

Woran liegt’s? Das tolle Wetter, bei dem die Leute lieber an der Ostsee statt im Internet surfen? Falsche Themen? Das nicht vorhandene Blog-Marketing?

Wie dem auch sei: Ich habe die Besucherschwachen Tage für ein Upgrade meiner WordPress-Installation genutzt. Von der 5-Minuten-Installation war ich ja schon ganz begeistert, und ein Upgrade ist nicht viel komplizierter. Zumindest, wenn man den Hinweisen von offizieller Seite folgt. Die Sicherheitskopien, die ich mir etwa von meinem Theme angelegt habe, brauchte ich überhaupt nicht.

Sobald ich entweder wieder Besucher auf meiner Seite habe oder rausfinde, was an Version 2.5.1 für mich als Anwender neu ist, melde ich mich.

Nachtrag 3.6.2008: Zumindest was die Statistiken angeht bin ich einen Schritt weiter: Es scheint sich eher um einen Fehler des WP-Stats-Plugins zu handeln. Wie ich darauf komme? Ich hab von einem fremden Rechner mein Blog angewählt, trotzdem lag die Besucherzahl bei null. Wieso das Plugin mir jedoch eine Fehlermeldung („only variables can be passed by reference in line 568″) zeigt bleibt mir schleierhaft, zumal ich nicht am Code rumgefuscht hab…

Marathon

Auf einer Seite, die Blog-Tipps für Anfänger gibt (wo genau reich’ ich noch nach) hab’ ich den schönen Satz gelesen: Bloggen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Das unterschreibe ich sofort. Außerdem muss man hinzufügen: kein Halbmarathon.

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Zufalls-SEO für Anfänger

So hab ich mir das nicht vorgestellt: In meinem hier schon mehrfach erwähnten zweiten Blog hab ich mich über die aus meiner Sicht relativ unlustige Comedy-Sendung „Besserwissen“ auf Pro7 ausgelassen. Ich denke, ich werde keinen Widerspruch ernten: Jeder Post, in dem Oliver Kalkofe und Oliver Welke erwähnt werden, muss jeden Anflug von Erotik vermissen.

Trotzdem: Dank dieses Posts ist mein Blog Top-Treffer bei Google – zum Suchbegriff „tagelange Dauererektion“…

WordPress als CMS – ja oder nein?

Update: Ich habe meine zweite Website mit WordPress in ein kleines und wie ich finde schickes Portal verwandelt. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Sollte jemand tatsächlich meine älteren Posts gelesen haben: Ich baue derzeit noch eine weitere Web-Präsenz auf. Während das Blog hier ein Blog bleiben soll, soll die andere Website eher an den Internetauftritt einer Zeitung oder eines Magazins erinnern – zunächst mit mir als einzigem Redakteur. Derzeit recherchiere ich in der Sache: Kann ich WordPress als Content Management System nutzen, um den von mir gewünschten Auftritt hinzubekommen? Erstes Ergebnis meiner Recherchen: ich kann! Weiterlesen »