Bloggen für Anfänger

WordPress als CMS – ja oder nein?

11 April, 2008 · 4 Kommentare

Update: Ich habe meine zweite Website mit WordPress in ein kleines und wie ich finde schickes Portal verwandelt. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Sollte jemand tatsächlich meine älteren Posts gelesen haben: Ich baue derzeit noch eine weitere Web-Präsenz auf. Während das Blog hier ein Blog bleiben soll, soll die andere Website eher an den Internetauftritt einer Zeitung oder eines Magazins erinnern – zunächst mit mir als einzigem Redakteur. Derzeit recherchiere ich in der Sache: Kann ich WordPress als Content Management System nutzen, um den von mir gewünschten Auftritt hinzubekommen? Erstes Ergebnis meiner Recherchen: ich kann!

An WordPress habe ich auch weiterhin kaum etwas auszusetzen. Die paar Schwierigkeiten, die ich habe, schreibe ich mangelnder Erfahrung zu – schließlich stecke ich mich nicht nur in diesem Blog immer noch in die Schublade „Anfänger“. Das Programm ist übersichtlich, einfach zu bedienen und – ein gewichtiges Argument gegenüber Typo3 und Co. – nicht mit Funktionen überladen. Sollte ich doch mal eine Funktion vermissen, so kann ich diese in der Regel schnell über ein Plugin, von denen es ja genug gibt, nachrüsten.

Der Letzte soll nicht der Erste sein

Für meine (neuen, s.o.) Zwecke ist WordPress jedoch nur bedingt geeignet. Wie bei Blogs üblich werden Artikel grundsätzlich umgekehrt chronologisch sortiert. Das allerdings will ich nicht, zumindest nicht unbedingt. Mein Wunsch: Ich hätte gerne eine Startseite, auf der einige wenige Artikel, die ich besonders hervorheben möchte, gefeaturet werden. Der wichtigste soll dabei oben stehen, ähnlich einem Leitartikel einer Zeitung, auch und gerade wenn ich einen kleineren Artikel kurz danach geschrieben habe. Was ich NICHT will ist eine statische Startseite – schließlich sollen meine Leser direkt zu den Themen geleitet werden und sich nicht erst in die passende Kategorie klicken.

Fließender Übergang: Die Kategorien kommen mir für die Organisation meiner Website sehr gelegen. Ich betrachte sie einfach als Ober- und Unterressorts. So könnte bspw. ein Leser all meine Plattenkritiken (Elternkategorie) lesen oder, je nach Interesse, nur die zu Jazz- oder Heavy-Metal-CDs (Kindkategorien) anzeigen lassen. Mein einziges Problem derzeit: Die Kategorien werden (zumindest im entsprechenden Widget) grundsätzlich alphabetisch sortiert. Mir wäre jedoch eine inhaltliche Gewichtung lieber. Beispiel: Wenn ich zwei Kategorien „Zum Tagesgeschehen“ und „Allerletzte“ eröffne, steht das Allerletzte ganz oben und das Tagesgeschene ganz unten – offensichtlich soll es anders sein.

Nur ein bisschen php…

Ja, ich weiß: die Ansprüche sind für einen Anfänger vielleicht etwas hoch. Doch auch wenn WordPress von Haus aus eine Blog-Software ist, überwiegen in meinen Augen die Vorteile, es auch als CMS zu nutzen. Allem Anschein nach hat das Programm all das auch durchaus unter der Haube, man müsste nur ein wenig rumschrauben. Das zumindest ist mein Fazit aus einer mittellangen Google-Suche, die mich durch mehrere Blogs geführt hat. Die meisten Posts geben Tipps, wie es hinzubiegen ist. Die meisten Posts sind allerdings auch schon älter und befassen sich mit WP 1.x-Versionen…

Unabhängig davon: ohne zumindest php-Grundkenntnisse zu haben läuft da mal gar nix. Deshalb meine Hausaufgabe: Crash-Kurs machen.

Kategorien: Homepage-Bau · Wordpress-Blog
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4 Antworten bis hierher ↓

  • impuls2008 // 11 Mai, 2008 um 12:47 | Antworten

    Hi Daniel,

    für dich wäre Joomla! genau das Richtige, schau dir mal meine Sammlung dazu an. Da findest Du alles was du dazu brauchst, ist natürlich auch kostenlos. Eine Kommentarfunktion lässt sich einbauen (ist genauso ausbaufähig wie WordPress) und schon hast Du ein feines Online- Portal, so wie du es oben beschrieben hast.

    Beste Grüße,
    Felix
    …der ebenfalls Rheinländer (Köln) und Wahl- Schleswig- Holsteiner (bei Rendsburg( ist.

  • impuls2008 // 11 Mai, 2008 um 12:49 | Antworten

    zzzzz.: http://impuls2008.wordpress.com

  • bloggenfueranfaenger // 15 Mai, 2008 um 8:23 | Antworten

    Hi Felix,

    danke für den Tipp. Auf Joomla bin ich bei meiner Recherche nach einem passenden CMS natürlich auch gestoßen. Allerdings bin ich auch auf viel Kritik an Joomla gestoßen – einen blutigen Anfänger wie mich stößt das verständlicherweise ab.

    Zwei weitere Alternativen, die ich ursprünglich in der engeren Auswahl hatten, sind TypoLight und MODx. Beide fand ich allerdings nicht so intuitiv zu bedienen wie WordPress. Außerdem: Jetzt, wo ich alles schon per WordPress gestartet habe, wie migriere ich zu einem anderen CMS?

    Gruß,

    Daniel

  • impuls2008 // 22 September, 2008 um 6:41 | Antworten

    Hi Daniel,

    fast alle Inhalte lassen sich über eine vorher generierte Xml- Datei unter verschiedenen Plattformen und Formaten austauschen.

    Guckst Du hier: http://impuls2008.wordpress.com/xampp/

    Beste Grüße,
    Felix

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