Soviel zum Thema „gute Vorsätze“: Kaum schreib ich hier, dass ich wieder häufiger posten will, mach ich erstmal eine Woche Blog-Pause. Meine Ausrede: Ich war in Urlaub und hatte da keinen Internet-Zugang (stimmt wirklich – und selbst wenn ich online gekommen wäre: ich hatte besseres zu tun…). Nun bin ich, gut erholt und voller Energie, wieder daheim und widme mich wieder meinen Internet-Aktivitäten. Anlass, mal inne zu halten und zu schauen, wo ich eigentlich mit meinen Online-Auftritten stehe und wo ich hin will.
Mein Augenmerk liegt hierbei auf meiner Präsenz unter eigener Domain www.daniel-ahrweiler.de. Wie im letzten Post erwähnt will ich die Seite neu strukturieren, seit knapp zwei Wochen herrscht dort Ruhe (Urlaub inklusive). Eine kurze Analyse, wo ich derzeit bin:
- Laut slimstat zähle ich derzeit knapp 60 Besucher pro Woche. Derzeit scheinen die Zahlen ein wenig hoch zu gehen, allerdings liegt das am scheinbar bevorstehenden Stadtfest in Bad Neuenahr-Ahrweiler – mein Nachname beschert mir Visits, die mit meiner Seite wahrscheinlich nix anfangen können.
- Meine Besucher sind passiv: Die Kommentare zu meinen Artikeln lassen sich derzeit an einer Hand abzählen. Zwar sind Kommentare sicherlich kein Wert für meine Seite an sich, sie zeigen jedoch, wie sehr sich meine Leser mit meinen Inhalten beschäftigen.
- Die meisten Besucher, die über Google auf meiner Seite landen, suchen nach lokalen Ereignissen, etwa den (hier im Ort sehr umstrittenen) Neubau eines Einkaufszentrums oder Public Viewing zur EM.
- Den Wert meiner Seite beziffert Google mit einem Pagerank von „1″. Aussagekräftiger ist jedoch die Analyse bei Seitwert: Da erntet meine Seite 21,48 von 100 möglichen Punkten. Positiv an dem Analysetool: Die Schwachstellen meines Auftrittes – etwa kaum Backlinks oder kein Social Bookmarking – werden mir direkt und übersichtlich angezeigt.
Soviel zum „Ist-Zustand“. Doch wo liegt das Soll?
- Statt 60 Besucher pro Woche will ich mindestens 60 Besucher am Tag – auch für ein privates Blog beileibe keine unerreichbare Zahl. Bis Ende des Jahres will ich meine Besucherzahl also versiebenfachen.
- Das Layout soll sich ändern: Anstelle der üblichen Blog-Optik, bei der die Beiträge brav chronologisch sortiert sind, will ich einen Auftritt, der eher an ein Magazin erinnert. Da ich meine thematische Vielfalt nicht aufgeben will, werde ich die Struktur so ändern, dass die Themen sich gegenseitig nicht mehr so stark wie derzeit in die Quere kommen.
- Mehr Content: Gerade in den letzten Wochen habe ich sehr wenig für mein Blog geschrieben, teils nur einen Beitrag pro Woche. Das ist natürlich zu wenig, wenn ich auch einige Leser für mein Geschreibsel begeistern will.
Es gibt also drei Arbeitsfelder: die Form, der Inhalt und die Vermarktung – neues Layout, mehr Fleiß beim Posten und mehr Besucher. Dann klappt es hoffentlich auch mit den Kommentaren.
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